Bild: Weichenantrieb mit Laterne- da die Weiche zusätzlich einen Mittelverschluß hat, befindet sich die Laterne neben dem Antriebskasten

Weichenlaternen

Weichenlaternen zeigen an, für welchen Fahrweg die Weiche gestellt ist. Sie werden bei Dunkelheit beleuchtet, wenn und solange es im Betrieb erforderlich ist. Im Gegensatz zu den durch Lichtleitstab nur schwach beleuchtbaren Weichenlaternen von verschiedenen Herstellern (z. B. Weinert Modellbau), setze ich ein Kleinstglühlämpchen direkt in den Laternenkörper. Die Anschlußdrähte werden durch die Drehachse geführt. Als Drehachse wird ein Messingröhrchen des Röhrchenset 1/b benötigt. Da die Bohrung für den Lichtleitstab im Laternenkörper etwas zu groß ist, muß ein Messingröhrchen vom Röhrchenset 1/c als zusätzliche Zentrierhilfe dienen. Der Laternenkörper wird dann mit einen Reibahle aufgerieben, bis die Laternenachse passend eingesteckt werden kann und mit Sekundenkleber gesichert. Der Laternenkasten wird nicht mit dem Kunststofflaternenkörper verklebt, sondern nur mit dem Belüftungshutzendeckel.

Weinert Laternenabwicklungen Preis:
Weinert Modellbau Artikel
7220 Weichenlaterne für Einfache Weiche/ unbeleuchtet  
6,50 €
7222 Weichenlaterne für Außenbogenweiche/ unbeleuchtet  
6,50 €
7224 Weichenlaterne für Gleissperre/ unbeleuchtet  
6,50 €
7225 Weichen- Grenzzeichen  
5,50 €



Fortsetzung der Anleitung

Da es sich bei der Laternenachse um ein hohles Messingrohr handelt, kann dieses selbst als Stromleiter genutzt werden,
Bei Teilung der Messingachse in zwei zueinander isolierten Teilen können beide Lampenanschlußdrähte über die getrennten Kontaktflächen mit Strom versorgt werden.
Hierbei reicht es aus, wenn die Kupferlackdrähte an den Spitzen leitend gemacht und in die jeweiligen Abschnitte der Messingachse gesteckt sind. Eine Verlötung mit der Messingachse oder mit anderen Kontaktpunkten an der Anlage findet nicht statt- einfachster Wechsel des Glühlämpchens ist so gewährleistet.
Basis der elektrisch geteilten Messingachse ist ein Messingröhrchen/ Röhrchenset 3a. Dieses beklebe ich mit dünnem Klebefilm und setze es danach mit Sekundenkleber in die Messingachse ein.
Die zum Nachbau benötigten Messingröhrchen sind bei mir erhältlich. (s. Messingröhrchen)