Bild: Fahrregler, Empfänger und Akku eingebaut in Güterwagen

RC gesteuerte Loks

Grundsätzlich müssen bei Analog- und Digitalsteuerungssystemen folgende Bedingungen erfüllt sein, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten:
- blanke Schienenlaufflächen;
- einwandfreie Radstromabnehmer;
- umfangreiche elektrotechnische Vorinstallation zur Herzstückpolarisierung;
- gewissenhafte Verkabelung, um Unterbrechungen und Kurzschlüsse zu vermeiden
Gleichstrombahner wissen, welcher regelmäßige, tägliche Aufwand notwendig ist, um den Rad- Schiene Kontakt optimal zu erhalten. Das wichtigste Werkzeug zur Wartung ist dabei der Schleifklotz zum Abziehen der Schienenlaufflächen oder ein Schienenreinungswagen (z.B. Lux-Modellbau).
Blanke Herzstücke und Radlenker sind die Folge, wobei bei selbstgebauten Weichen der Reichsbahnbauart (erhöhte Radlenker) sich dieses Vorhaben als problematisch erweist.
Lösung: Lokomotiven führen Akkus mit und werden per RC funkferngesteuert.
Zu den bisher freigegebenen Frequenzbändern (s. Hinweise links) ist aktuell ein weiteres hinzugekonnem;
das 2,4 GHz ISM Band!
Dieses auch "Verbindung der Zukunft" benannte neue Frequenzband ist ideal zum fernsteuern von Loks geeignet.



Frequenzbänder in Deutschland

27-MHz-Band ist für den Betrieb von Modellen aller Art vorgesehen
35-MHz-Band mit den Kanälen 60 bis 282 und 182-191 ist der Steuerung von Flugmodellen vorbehalten.
40-MHz-band ist für den Betrieb von Modellen aller Art zugelassen.
Für alle Fernsteueranlagen in den genannten Frequenzbädern gilt:
Mit Steckquarzen wird der jeweilige Frequenzkanal dem Sender und Empfänger zugewiesen.
Der Sender muß immer zuerst eingeschaltet werden; dann der Empfänger.
Wird der Sender ausgeschaltet, obwohl der Empfänger noch aktiv ist, reagiert das Modell in unberechenbarer Art und Weise.